La Val (auf Deutsch Wengen) ist ein Dorf, das sich dem Trend der angesagteren Berge widersetzt. Es war das erste zertifizierte Wanderdorf Südtirols und hat sich einen ländlichen Charakter aus verstreuten Höfen, bewirtschafteten Hängen und einem gemächlichen Tempo bewahrt. Von hier steigt der Weg hinauf zu den Armentara-Wiesen, auf Ladinisch Roda de Armentara, einem geschützten Streifen am Westrand des Naturparks Fanes-Sennes-Prags, unter den Wänden des Heiligkreuzkofels (Sasso di Santa Croce), der 3.026 Meter erreicht.
Bekannt sind diese Wiesen vor allem für ihre Wildblumen. Im Frühsommer blühen hier fast zweihundert Pflanzenarten, von Enzian und Hahnenfuß bis zu den Alpen-Anemonen, und dieses Farbenmeer ist der Grund, warum so viele Leute diese Wanderung wählen. Oberhalb der Wiesen steht die Wallfahrtskirche Heiligkreuz (Santa Croce), ein Pilgerort, der sich unter die Felswand duckt. Das ist Alta Badia von seiner friedlichsten Seite: sanfte Wege, die für Familien passen, große Landschaft und das Gefühl eines Bergs, der noch mit dem bäuerlichen Leben und der ladinischen Kultur verbunden ist.
Häufige Fragen
Wann blühen die Armentara-Wiesen?
Die beste Zeit ist vom Spätfrühling bis zum Frühsommer, wenn fast zweihundert Arten über die Wiesen blühen, darunter Enzian, Hahnenfuß und Alpen-Anemonen, unter den Wänden des Heiligkreuzkofels.
Sind die Armentara-Wiesen für eine Familienwanderung geeignet?
Ja. Sanfte, aussichtsreiche Wege durchziehen das Gebiet und passen auch für Familien, in einer bäuerlichen Landschaft, die vom Naturpark Fanes-Sennes-Prags geschützt wird. Auf dem Weg hinauf kannst du auch die Wallfahrtskirche Heiligkreuz erreichen.