Der Pustertaler Radweg gehört zu den beliebtesten im gesamten Alpenraum, und schon ein kurzes Stück verrät dir, warum. Er verbindet die wichtigsten Orte des Tals, von Mühlbach über Bruneck bis nach Innichen, auf einer weitgehend eigenen, sanft ansteigenden Trasse durch Wiesen, Wälder und alte Ortskerne, mit den Dolomiten stets im Hintergrund. Er ist so angelegt, dass er allen gefällt: Familien mit Kindern, gemütlichen Radtouristen und allen, die einfach die Landschaft genießen wollen, ohne sich zu verausgaben.
Seine eigentliche Stärke ist das Zusammenspiel mit der Pustertaler Bahn, die für den Fahrradtransport ausgelegt ist: Du kannst in eine Richtung radeln und mit dem Zug zurückfahren oder die langweiligen Abschnitte per Bahn überspringen. In Innichen trifft der Weg auf den Drau-Radweg, der auf rund 44 Kilometern in fast durchgehend sanftem Gefälle bis nach Lienz in Osttirol führt, über die österreichische Grenze hinweg. Unterwegs fehlt es nicht an Rastplätzen, Hofschänken und Sehenswürdigkeiten, für die es sich lohnt, das Tempo zu drosseln, und von Lienz bringt dich der Zug wieder nach Innichen zurück.
Häufige Fragen
Ist der Pustertaler Radweg für Familien geeignet?
Ja, er ist eine der familienfreundlichsten Strecken: Er verläuft größtenteils auf einer eigenen Trasse mit sanften Steigungen und vielen Rastplätzen zwischen Mühlbach, Bruneck und Innichen.
Kann man mit dem Fahrrad im Zug zurückfahren?
Ja. Die Pustertaler Bahn nimmt Fahrräder mit, sodass du in eine Richtung radeln und mit der Bahn zurückkehren kannst. Dasselbe gilt, wenn du auf dem Drau-Radweg bis nach Lienz weiterfährst.