Die Cinque Torri sind ein kleines Meisterwerk der Geometrie: sauber geschnittene Felspfeiler, die aus einem aussichtsreichen Plateau westlich von Cortina aufsteigen, den Tofane zugewandt, mit dem Lagazuoi im Hintergrund. Sie erreichen 2.361 Meter und zählen zu den beliebtesten Kletterfelsen der Dolomiten, doch du brauchst weder Seil noch Karabiner, um sie zu genießen. Die leichte Runde um die Türme passt für alle, auch für Familien, und du erreichst sie mit dem Sessellift, der von Bai de Dones zur Rifugio Scoiattoli hinauffährt.

Was den Ort wirklich besonders macht, ist seine Geschichte. Im Ersten Weltkrieg schlugen italienische Alpini Höhlen und Stollen in diese Felsblöcke für Beobachtungsposten und Artillerie, und heute sind die Schützengräben, Steige und Geschützstellungen als eines der wichtigsten Freilichtmuseen der Dolomitenfront wiederhergestellt, mit Tafeln und lebensgroßen Figuren, die zeigen, wie die Soldaten lebten. Die Hütten Averau und Nuvolau liegen einen kurzen Fußmarsch entfernt, gut, um den Tag zu verlängern oder einzukehren. In wenigen Stunden bekommst du Aussicht, echte Geschichte und eine leichte Wanderung. Mehr kann man kaum verlangen.

Häufige Fragen

Wie erreichst du die Cinque Torri?

Am einfachsten mit dem Sessellift von Bai de Dones zur Rifugio Scoiattoli auf rund 2.200 Metern; die Türme sind von dort ein paar Minuten entfernt. Oder du steigst vom Tal über die Wege auf. Die Runde um den Fuß ist leicht und familienfreundlich.

Was umfasst das Freilichtmuseum des Ersten Weltkriegs?

Wiederhergestellte Schützengräben, Steige, Geschützstellungen und Stollen, mit mehrsprachigen Tafeln und lebensgroßen Figuren, die das Leben an der Dolomitenfront zeigen. Es folgt einem thematischen Weg, der sich zwischen den Türmen hindurchschlängelt.