Der Sorapissee verdankt seinen Ruhm einer Farbe, die fast zu schön wirkt, um echt zu sein: ein milchiges Türkis vom feinsten Gletscherschliff, der im Wasser schwebt und je nach Licht und Wasserstand die Tönung wechselt. Er liegt in einem wilden Kessel unter den Wänden der Sorapis-Gruppe, einen kurzen Fußmarsch von der Rifugio Vandelli entfernt, über der die unverwechselbare Felsnadel des Dito di Dio aufragt. Zusammen ergeben sie eine der meistfotografierten Szenen der ganzen Region.

Die Wanderung startet am Passo Tre Croci oberhalb von Cortina und folgt dem Weg Nummer 215: gut fünf Kilometer nahezu ebenen Gehens durch den Wald, als Standardwanderung eingestuft. Rund eineinhalb Kilometer vor der Hütte gibt es einen versicherten Abschnitt mit Seilen und Leitern, der Vorsicht und festes Schuhwerk verlangt. Es ist keine schwere Wanderung, aber es ist gut, das vorher zu wissen. Noch etwas: Das ist ein sehr beliebter Ort, also brich früh auf, sowohl für einen ruhigeren See als auch für die Farbe, die im Morgenlicht am schönsten ist.

Häufige Fragen

Wie anspruchsvoll ist die Wanderung zum Sorapissee?

Der Weg 215 vom Passo Tre Croci ist eine Standardwanderung (E), gut fünf Kilometer und überwiegend eben. Gegen Ende gibt es einen kurzen versicherten Abschnitt mit Seilen und Leitern, der Vorsicht, einen sicheren Tritt und festes Wanderschuhwerk verlangt.

Woher kommt das Türkis des Sorapissees?

Die kräftige Farbe stammt vom feinsten Gletscherschliff, der im Wasser schwebt und das Licht einfängt, was dem See sein Aussehen gibt. Deshalb ändert sich die Tönung mit der Jahreszeit, dem Licht und dem Wasserstand.