Der Monte Pelmo ist einer dieser Berge, die man aus Dutzenden Kilometern Entfernung erkennt. Mit 3.168 Metern steht er frei über dem Zoldotal und dem Cadore, und sein riesiger östlicher Kessel, eine in den Fels gegrabene Mulde, gleicht tatsächlich der Sitzfläche eines gewaltigen Sessels: weshalb ihn die Menschen von Zoldo Caregon del Padreterno getauft haben, den Thron des Allmächtigen. Neben dem Hauptgipfel erhebt sich der Pelmetto (2.990 Meter), von ihm getrennt durch die Kluft der Fisura. Aus welchem Tal du auch schaust, sein kantiges Profil ist unverwechselbar.

Um ihn zu bewundern, ohne ins Seil zu gehen, gibt es die Umrundung des Pelmo, eine Runde, die dir in gut fünf Stunden alle seine Seiten zeigt, meist mit Start am Passo Staulanza zwischen dem Zoldotal und dem Val Fiorentina. Unterwegs kommst du an Hütten und Almen vorbei und, am Fuß des Pelmetto, an einem aus der Wand gelösten Felsblock, der Dinosaurierspuren bewahrt: eine paläontologische Entdeckung von internationaler Bedeutung, Fußabdrücke, die entstanden, als dieser Fels eine Küstenebene war. Zwischen Natur, Geologie und Legende ist der Pelmo eines der ursprünglichsten Wahrzeichen der Zoldo-Dolomiten.

Häufige Fragen

Warum wird der Pelmo Caregon del Padreterno genannt?

Wegen seines riesigen östlichen Kessels, einer in den Fels gegrabenen Mulde, die der Sitzfläche eines Sessels gleicht: daher der Dialektname Caregon del Padreterno, der Thron des Allmächtigen.

Kann man den Monte Pelmo ganz umrunden?

Ja: Die Umrundung des Pelmo ist eine Runde von gut fünf Stunden, meist mit Start am Passo Staulanza, die alle seine Seiten quert und an Hütten, Almen und den berühmten Dinosaurierspuren am Fuß des Pelmetto vorbeiführt.