Der Monte Piana erhebt sich zwischen Misurina und dem Höhlensteintal (Val di Landro), an der Grenze zwischen Cadore und Pustertal, und trägt die Erinnerung an eine der blutigsten Fronten des Ersten Weltkriegs. Zwischen 1915 und 1917 standen sich italienische und österreichisch-ungarische Truppen hier auf kürzeste Distanz gegenüber, und man schätzt, dass rund 14.000 Mann fielen. Heute ist das Plateau ein großes Freilichtmuseum, betreut von der Fondazione Monte Piana und mehreren Vereinen. Schützengräben, Stollen, Geschützstellungen, Gedenkkreuze und Tafeln sind restauriert und entlang eines historischen Rundwegs erschlossen, der fast eben verläuft und zweieinhalb bis drei Stunden dauert.
Am einfachsten geht es über die alte Militärstraße hinauf, rund fünf Kilometer, die von Misurina auf 1.756 Metern zum Rifugio Bosi auf 2.205 Meter ansteigt. Im Sommer bewältigt ein Geländeshuttle die Strecke in etwa einer Viertelstunde, du kannst aber auch vom Antornosee (Lago di Antorno) oder, mit mehr Mühe, aus dem Höhlensteintal aufsteigen. Vom Plateau blickst du über die Drei Zinnen, die Cadini und das ganze Dolomitenrund. So verbindet der Besuch ein schweres Stück Geschichte mit einer kaum zu übertreffenden Aussicht.
Häufige Fragen
Wie kommst du zum Monte Piana?
Am einfachsten über die fünf Kilometer lange Militärstraße, die von Misurina zum Rifugio Bosi ansteigt. Im Sommer bringen dich Geländeshuttles in etwa einer Viertelstunde hinauf. Oder du steigst vom Antornosee oder aus dem Höhlensteintal zu Fuß auf.
Was kannst du von der Front des Ersten Weltkriegs sehen?
Das Plateau bewahrt restaurierte Schützengräben, Stollen, Geschützstellungen und Steganlagen sowie Gedenkkreuze und Tafeln, angeordnet entlang eines fast ebenen historischen Rundwegs. Es ist ein echtes Freilichtmuseum.