Das Pordoijoch ist einer der großen Pässe der Dolomiten: Auf 2.239 Metern verbindet es das Fassatal mit dem Gebiet um Arabba, eingebettet zwischen der Sellagruppe, dem Sass Pordoi und dem Langkofel. Es ist einer der Knotenpunkte der Sellaronda, der berühmten Skirunde, die auf Skiern über vier Pässe um das Sellamassiv führt. Vom Joch aus fährt die Seilbahn Sass Pordoi in unter fünf Minuten fast senkrecht auf 2.950 Meter hinauf. Dort oben schenkt dir eine weite, felsige Hochfläche mit dem Beinamen Dolomitenterrasse die Marmolata, den Piz Boè, den Langkofel, den Rosengarten und an klaren Tagen Gipfel weit über die Grenze hinaus.

Für Radfahrer ist das Pordoijoch legendär: Es ist einer der geschichtsträchtigsten Pässe des Giro d'Italia und oft Schauplatz entscheidender Etappen. Nicht zufällig steht ein Denkmal für Fausto Coppi knapp unterhalb der Passhöhe. Im Winter verbindet der Pass die Skigebiete und lässt dich die Sellaronda in beide Richtungen fahren; im Sommer füllt er sich mit Wanderern, Motorradfahrern und Radfahrern auf dem Weg zu den anderen Pässen. Zwischen Bergbahnen, Hütten und Aussichtspunkten bleibt das Pordoijoch einer der belebtesten und meistfotografierten Orte im ganzen Dolomitenbogen.

Häufige Fragen

Was ist die Sellaronda?

Es ist die Skirunde, die über vier Pässe um die Sellagruppe führt: Pordoi, Sella, Grödnerjoch und Campolongo. Du kannst sie im oder gegen den Uhrzeigersinn fahren, und sie ist eines der klassischen Dolomiti-Superski-Erlebnisse.

Kann man ohne Ski auf den Sass Pordoi hinauf?

Ja, und genau das ist eine der Sachen, die man machen sollte. Von der Passhöhe bringt dich die Seilbahn in Minuten auf die Hochfläche des Sass Pordoi, die Dolomitenterrasse, auch im Sommer für Wanderungen und 360-Grad-Blicke geöffnet.