Die Gemeinde des berühmten Pragser Wildsees, zwischen verstreuten Höfen, dem Naturpark Fanes-Sennes-Prags und der Umrundung des Sees.

Ein wenig Geschichte

Prags (Braies) liegt auf 1.383 Metern in einem Seitental des oberen Pustertals, das sich am Fuß des Seekofels schließt. Es ist kein einzelnes Dorf, sondern eine Gemeinde aus Weilern und verstreuten Höfen, mit alten Gemeinschaften von Bauern und Hirten, die sich entlang des Tals angesiedelt haben.

Seinen weltweiten Ruhm verdankt es dem Pragser Wildsee, dem berühmtesten Alpensee der Dolomiten. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde hier ein großes Hotel gebaut, und seither sind sein grünes Wasser und die Holzboote zu einem Sinnbild der Berge geworden. Über dem See wachen der Seekofel und die Gipfel des Naturparks Fanes-Sennes-Prags.

Heute lebt die Gemeinde von dieser Anziehungskraft, mit einem Besucherstrom, der in den letzten Jahren geregelt wurde, um den See und das Tal zu schützen. Jenseits der Postkarte bleiben die Höfe, die Weiden und die Wege einer Umgebung, die noch an die echten Berge gebunden ist.

Alte ladinische Legenden ranken sich um den See. Man erzählt, dass wilde Männer in diesen Bergen lebten und das Gold der Gipfel hüteten, und dass sie, um es vor den Hirten zu schützen, das Wasser aus der Tiefe der Erde hervorquellen ließen und das Gold und die Steine in den See warfen. Der Pragser Wildsee galt als Tor zum unterirdischen Reich der Fanes, des alten Volkes der Dolomiten, das im Mittelpunkt eines Zyklus mündlicher Erzählungen steht.

Zum alten Ruhm ist ein jüngerer hinzugekommen. Im Sommer 2010 wurden am Ufer des Sees die ersten Szenen von "Un passo dal cielo" gedreht, der Serie mit Terence Hill als Forstkommandant Pietro. Der Erfolg der Sendung machte den Pragser Wildsee zu einem der begehrtesten Ziele Südtirols, mit allem, was das für das Steuern der Besuchermengen bedeutet.

Sehenswürdigkeiten

So erreichst du Prags (Braies)

Mit dem Auto verlässt du die Brennerautobahn A22 bei Brixen, folgst der Pustertaler Staatsstraße bis Niederdorf oder Welsberg und fährst die Straße des Pragser Tals zum See hinauf. Der nächste Bahnhof ist Niederdorf an der Pustertalbahn. In der Hochsaison ist die Zufahrt mit dem Auto geregelt, und du nutzt am besten die Talshuttles.

Beste Reisezeit

Im Sommer kommen viele Besucher zum Pragser Wildsee, daher sind der frühe Morgen und der späte Abend die beste Zeit, um ihn ruhiger vorzufinden. Der Herbst bringt die Farben der Wälder und ein ruhigeres Tal. Im Winter friert der See oft zu und die Stille ist vollkommen, doch die Dienste sind eingeschränkt.

Häufige Fragen

Was gibt es in Prags (Braies) zu sehen?

Der Pragser Wildsee mit seinen Holzbooten ist die Hauptattraktion. Auch die Umrundung des Sees lohnt sich, ebenso das Erkunden des Naturparks Fanes-Sennes-Prags zwischen dem Seekofel und den umliegenden Hochebenen.

Wie kommt man zum Pragser Wildsee?

Du fährst vom Pustertal bei Niederdorf und Welsberg die Straße des Pragser Tals hinauf. In den betriebsamsten Zeiten ist die Zufahrt mit dem Auto geregelt, mit Shuttles und Reservierung, um den See zu erreichen.

Ist Prags ein richtiges Dorf?

Kein einzelner Ort, sondern eine Gemeinde aus Weilern und verstreuten Höfen entlang eines Seitentals des oberen Pustertals, am Fuß des Seekofels. Zum Leben der Bauern und Hirten ist der Ruhm des Sees hinzugekommen.

Wann sollte man den Pragser Wildsee besuchen?

Im Sommer kommst du am besten im Morgengrauen oder am Abend, wenn weniger Menschen da sind. Der Herbst bietet die Farben der Wälder und mehr Ruhe. Im Winter friert der See oft zu und die Stille ist vollkommen, doch die Dienste sind eingeschränkt.

Ist der Pragser Wildsee der aus "Un passo dal cielo"?

Ja. Im Sommer 2010 wurden am Ufer des Sees die ersten Szenen der Serie mit Terence Hill als Forstkommandant Pietro gedreht. Der Erfolg der Sendung machte den Pragser Wildsee zu einem der begehrtesten Ziele Südtirols.

Welche Legenden erzählt man sich über den Pragser Wildsee?

Die ladinische Überlieferung erzählt von wilden Männern, die das Gold der Gipfel hüteten und das Wasser aus der Tiefe der Erde hervorquellen ließen, um es vor den Hirten zu schützen. Der See galt als Tor zum unterirdischen Reich der Fanes, des alten Volkes der Dolomiten.