Das Tor zu den Dolomiten zwischen Pustertal und Cadore, ein Knotenpunkt Richtung Pragser Wildsee, Drei Zinnen und Radweg.

Ein wenig Geschichte

Toblach, Toblach auf Deutsch, liegt auf 1.256 Metern an der Stelle, an der das Pustertal auf das Tal trifft, das Richtung Cortina und Cadore abfällt. Wegen dieser Lage wurde es stets das Tor zu den Dolomiten genannt: die Straßen führten hier vorbei und, ab 1871, die Eisenbahn, die die Berge dem Tourismus öffnete.

Das alte Dorf bewahrt seine historische Anlage rund um die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer, einen großen barocken Bau aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. In der Nähe entstand mit der Eisenbahn Neu-Toblach: hier erhob sich das Grand Hotel, ein Ziel der europäischen Oberschicht des späten 19. Jahrhunderts, und es war in diesen Sommern, dass der Komponist Gustav Mahler Zuflucht fand und einige seiner letzten Werke schrieb.

Heute ist Toblach ein Ganzjahresort. Es ist ein Knotenpunkt von Straßen und Radwegen, ein Ausgangspunkt Richtung Pragser Wildsee und Drei Zinnen und Gastgeber eines dichten Veranstaltungskalenders. Ringsum bleiben der Toblacher See, die Wälder und die Wiesen, die ihm seinen Ruf gaben.

Die Verbindung zu Mahler hat einen genauen Ort. Der Komponist verbrachte die Sommer von 1908 bis 1910 in Toblach und arbeitete in einem kleinen Häuschen im Wald, dem Komponierhäuschen, kurz außerhalb des Dorfes. Hier schrieb er die Neunte Symphonie, die unvollendete Zehnte und "Das Lied von der Erde". Das Häuschen ist als historisches Denkmal geschützt und kann im Sommer besichtigt werden.

Aus diesem Erbe stammen die Gustav-Mahler-Musikwochen, das Festival der klassischen Musik, das jeden Sommer das Kulturzentrum von Toblach füllt. Es ist keine symbolische Veranstaltung: es zieht Orchester und Interpreten rund um das Werk des Komponisten an, an den Orten, an denen er es schrieb.

Sehenswürdigkeiten

  • Der Pustertaler Radweg, der Toblach entlang der Drau Richtung Österreich und Richtung Bruneck durchquert.
  • Der Pragser Wildsee, wenige Kilometer vom Dorf erreichbar, mit seinen historischen Holzbooten.
  • Die Barockkirche St. Johannes der Täufer und Neu-Toblach mit dem Grand Hotel, verbunden mit Gustav Mahlers Aufenthalt.

So erreichst du Toblach (Dobbiaco)

Mit dem Auto verlässt du die Brennerautobahn A22 bei Brixen und folgst der Pustertaler Hauptstraße nach Osten, an Bruneck vorbei bis Toblach. Das Dorf hat einen Bahnhof an der Pustertalbahn, ein Knotenpunkt Richtung Innichen und Lienz. Von Toblach fahren die Talbusse zum Pragser Wildsee und zu den Drei Zinnen ab.

Beste Reisezeit

Toblach ist ein Ganzjahresort. Im Sommer ist es das Tor zum Pragser Wildsee und zu den Drei Zinnen, mit einem dichten Veranstaltungskalender, Musik inbegriffen. Im Winter zählen seine Langlaufloipen zu den bekanntesten der Dolomiten. Frühling und Herbst bieten ruhigere Wälder und Wiesen rund um den Toblacher See.

Häufige Fragen

Warum ist Toblach das Tor zu den Dolomiten?

Weil es an der Stelle liegt, an der das Pustertal auf das Tal trifft, das Richtung Cortina und Cadore abfällt. Die Straßen und die historische Eisenbahn Richtung Dolomiten führen hier vorbei, und es ist der natürliche Knotenpunkt für den Pragser Wildsee und die Drei Zinnen.

Was gibt es in Toblach zu sehen?

Die Barockkirche St. Johannes der Täufer, Neu-Toblach mit dem Grand Hotel, das mit Gustav Mahler verbunden ist, und den Toblacher See. Vom Dorf brechen der Pustertaler Radweg und die Straßen zum Pragser Wildsee und zu den Drei Zinnen auf.

Welche Verbindung hat Toblach mit Gustav Mahler?

Der Komponist verbrachte hier einige Sommer im frühen 20. Jahrhundert und schrieb einen Teil seiner letzten Werke. Die Erinnerung ist mit Neu-Toblach verbunden, das mit der Eisenbahn rund um das Grand Hotel wuchs.

Wann sollte man Toblach besuchen?

Im Sommer für den Pragser Wildsee, die Drei Zinnen und die Veranstaltungen, Musik inbegriffen. Im Winter für den Langlauf, unter den renommiertesten der Dolomiten. Frühling und Herbst sind ruhiger rund um den Toblacher See.

Kann man Gustav Mahlers Häuschen in Toblach besuchen?

Ja. Das Komponierhäuschen, das kleine Häuschen im Wald, in dem Mahler die Neunte Symphonie und das Lied von der Erde komponierte, ist als historisches Denkmal geschützt und öffnet im Sommer für Besucher. Es liegt kurz außerhalb des Dorfes und der Eintritt ist frei.

Was sind die Gustav-Mahler-Musikwochen?

Es ist das Festival der klassischen Musik, das jeden Sommer im Kulturzentrum von Toblach stattfindet, dem Werk des Komponisten gewidmet, der hier seine letzten Sommer verbrachte. Es zieht Orchester und Interpreten an die Orte, an denen Mahler seine letzten Symphonien schrieb.