Der Toblacher See ist einer dieser Orte, die allen gefallen. Er entstand durch alte Bergstürze entlang der Straße, die von Toblach hinunter Richtung Landro und Drei Zinnen führt, ein flacher See zwischen dem Naturpark Fanes-Sennes-Prags und dem Naturpark Sextner Dolomiten, so geschützt, dass er den Status eines Naturdenkmals trägt. Die Runde ist knapp über zwei Kilometer, flach und auch mit Kinderwagen und Kleinkindern gut zu schaffen, und ein Naturlehrpfad mit Tafeln erklärt unterwegs Pflanzen, Tiere und Geologie des Beckens. Im Frühling und Herbst füllt sich das Schilf mit Wasservögeln, für Vogelbeobachter ein kleines Paradies.
Ein Stück weiter südlich, im Sextner Gebiet, ist das Fischleintal eine andere Welt: ein weites Wiesental, eingeschlossen von senkrechten Wänden, mit der Talschlusshütte als Eingang. Von hier steigen Wege hinauf zu den Höhenhütten und ins Herz des Naturparks Drei Zinnen, darunter die bekannte Route zur Dreizinnenhütte. Es ist ein Ort, der in Wirklichkeit noch schöner ist als auf den Fotos, besonders im ersten Morgenlicht und in der letzten Abendsonne, wenn das Alpenglühen die Felsen entzündet. Den See und das Tal kannst du bequem an einem Tag verbinden, dazwischen liegen nur wenige Autominuten.
Häufige Fragen
Ist der Weg um den Toblacher See für Kinder geeignet?
Ja. Die Runde ist etwa zweieinhalb Kilometer lang, vollkommen flach und auch mit Kinderwagen gut machbar. Es gibt außerdem einen Naturlehrpfad mit Tafeln, gut, um die Kleinen bei Laune zu halten.
Was macht das Fischleintal besonders?
Es ist ein weites Wiesental, umrahmt von senkrechten Dolomitenwänden, Ausgangspunkt der Wege zu den Hütten des Naturparks Drei Zinnen. Das Morgen- und Abendlicht mit dem Alpenglühen macht es zu einem der schönsten Flecken rund um Sexten.