Die Vajolettürme sind schlanke, nahezu senkrechte Felsnadeln, die im Kern der Rosengartengruppe stehen, und für alle, die die Berge lieben, sind sie weit mehr als ein hübscher Anblick. Hier haben sich die großen Namen des klassischen Kletterns verewigt, von Tita Piaz bis Georg Winkler, und Routen hinterlassen, die Kletterer noch heute wie Kapitel der Geschichte wiederholen. An ihrem Fuß stehen die Rifugio Vajolet, schon 1897 von der Leipziger Sektion des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins errichtet und seither mehrfach erweitert, und daneben die Rifugio Re Alberto I, die über den Gartlkessel direkt unter den Türmen blickt.
Der beliebteste Zugang beginnt im Gebiet von Gardeccia, das du von Vigo di Fassa mit der Gondel nach Ciampedie und dann einem kurzen Stück zu Fuß oder mit dem Shuttle erreichst. Von dort steigt ein gut markierter Weg zu den Hütten Vajolet und Preuss hinauf, und wenn du höher willst, kannst du auf einem schwereren Geröllweg weiter zur Re Alberto I auf über 2.600 Metern gehen. Es ist eine Wanderung für fitte Beine, aber sie verlangt kein technisches Können. Das gilt nur für Leute, die die Türme wirklich mit den Händen anfassen wollen.
Häufige Fragen
Wie erreichst du die Rifugio Vajolet?
Nimm die Gondel von Vigo di Fassa nach Ciampedie, geh weiter nach Gardeccia, und von dort führt ein Weg in gut einer Stunde bergauf zu den Hütten Vajolet und Preuss.
Muss man Bergsteiger sein, um die Hütten zu erreichen?
Nein. Für die Rifugio Vajolet und die Rifugio Preuss reicht eine gute Wanderkondition; das Stück zur Re Alberto I ist steiler, aber noch ein Weg. Die Vajolettürme selbst zu erklettern ist nur etwas für erfahrene Alpinisten.