Der Radweg Toblach–Cortina folgt der Trasse der historischen Dolomitenbahn, durch Tunnel, über Viadukte und unter weiten Blicken auf den Cristallo und die Drei Zinnen.

Der Anstieg zum Cimabanche-Pass ist sanft, und die lange Abfahrt nach Cortina macht ihn auch für Familien machbar, mit einem Rückfahr-Shuttle mit Fahrradmitnahme.

AnreiseDobbiaco (1.256 m)

Du startest in Toblach, auf 1.256 m, im Hochpustertal, erreichbar mit dem Auto auf der Pustertaler Staatsstraße oder mit dem Zug bis zum Bahnhof Toblach, auf der Linie Franzensfeste–Innichen. Seine Lage macht es auch für Anreisende aus dem Sextental oder von den Drei Zinnen zu einem praktischen Stützpunkt. In Toblach gibt es reichlich Parkplätze und mehrere Fahrradverleihe, auch E-Bikes, für alle, die keins mitbringen. Von hier steigt der Radweg sanft entlang der Trasse der alten Dolomitenbahn zum Cimabanche-Pass und fällt dann nach Cortina d'Ampezzo ab.

Der Ausgangspunkt befindet sich im Gebiet Val di Sesto (Alta Pusteria). Fahrpläne der Seilbahnen, Parkplätze, Shuttlebusse und Zugangsregeln findest du im praktischen Reiseführer.

Etappe für Etappe

1. Von Toblach nach Cimabanche

Ein sanfter Anstieg entlang der alten Bahn bis zur Passhöhe.

2. Abfahrt nach Cortina

Eine lange, landschaftlich schöne Abfahrt hinunter nach Cortina d'Ampezzo.

Beste Reisezeit & Wetter

Mai bis Oktober ist die anzustrebende Zeit, mit freier Strecke und laufenden Diensten. Der Hochsommer gibt die stabilsten Tage und mehr Radverkehr auf den Abschnitten nahe Cortina, während Juni und September ein mildes Klima und eine ruhigere Strecke bringen. Der Herbst lässt die Lärchen entlang des Wegs aufleuchten und ist vielleicht der schönste Moment des Jahres. Brich am Morgen auf, sowohl um den Nachmittagsgewittern auszuweichen als auch, um die Rückfahrt mit dem Fahrradbus in Ruhe zu organisieren.

Empfohlene Ausrüstung

  • Ein Rad in gutem Zustand oder ein gemietetes E-Bike. Der Untergrund ist Schotter, aber kompakt
  • Ein Helm, immer, auch wenn die Steigungen sanft sind
  • Eine winddichte und leichte wasserdichte Jacke. In der Höhe wechselt das Wetter schnell
  • Eine Wasserflasche und Snacks für die rund dreißig Kilometer der Strecke
  • Ein Flickzeug und einen Ersatzschlauch
  • Eine Lampe oder Stirnlampe für die Tunnel der alten Bahn

Nützliche Tipps

  • Fahr von Toblach Richtung Cortina. So nimmst du zuerst den sanften Anstieg und genießt dann die lange Abfahrt
  • Organisier die Rückfahrt mit dem Fahrradbus im Voraus. In Stoßzeiten ist er voll
  • Halte deine Lampe bereit, um die alten Bahntunnel sicher zu durchqueren
  • Halt an den Aussichtspunkten über Cristallo, Drei Zinnen und Croda Rossa entlang der Strecke
  • Wenn du mit Kindern oder außer Übung unterwegs bist, macht ein E-Bike den Anstieg nach Cimabanche zum Kinderspiel

Häufige Fragen

Wie kommt man auf dem Radweg Toblach–Cortina zurück?

Es gibt einen Bus mit Fahrradanhänger zwischen Cortina und Toblach: So fährst du die Strecke nur in eine Richtung, meist ganz bergab.

Ist der Radweg Toblach–Cortina gut für Kinder?

Ja. Die Steigungen sind sanft, im Schnitt rund 2 Prozent, und der Untergrund ist Schotter, aber fest. Die lange Schlussabfahrt nach Cortina macht ihn wirklich familienfreundlich. Für kleinere Kinder oder müde Beine hilft ein gemietetes E-Bike auf dem Anstieg nach Cimabanche.

Wie lang ist der Dolomiten-Radweg und wie lange dauert er?

Von Toblach nach Cortina sind es etwa dreißig Kilometer, mit dem höchsten Punkt am Cimabanche-Pass um 1.530 Meter. Sanft und mit Pausen fährst du ihn in etwa dreieinhalb Stunden, indem du den leichten Anstieg und dann die Schlussabfahrt nutzt.

Kann man in Toblach ein Rad leihen?

Ja. In Toblach und entlang des Pustertals gibt es mehrere Verleihstellen, für Standard- und für Elektroräder. Viele bieten auch die Rückgabe in Cortina oder entlang der Strecke an, sehr praktisch, wenn du nicht zurückfahren willst.

Gehört der Radweg Toblach–Cortina zum Pustertaler Radweg?

Toblach, wo er beginnt, liegt im Pustertal, und von hier verzweigt sich das Radnetz: Südwärts fällt der Toblach–Cortina in die Ampezzaner Dolomiten ab, während nordwärts der Pustertaler Radweg dem Tal nach Innichen folgt und als Drau-Radweg nach Österreich weitergeht. Es ist der berühmteste Dolomiten-Abschnitt der Pustertaler Radwege.