Angaben, die ablaufen, richten den größten Schaden an: ein Öffnungsdatum von vor einem Jahr, ein Badeverbot, das niemand aktualisiert hat, ein Lift, der im November als offen geführt wird. Es sind zugleich die Angaben, die fast niemand pflegt, weil sie Arbeit kosten und nicht auffallen.
Wir halten sie vom Rest der Seite getrennt und behandeln sie als Daten: jeder Eintrag hat eine Quelle, ein Beobachtungsdatum, ein Prüfdatum und ein Ablaufdatum. Ist es abgelaufen, verschwindet die Angabe nicht und wird auch nicht als aktuell ausgegeben: sie bleibt als letzter bekannter Stand sichtbar.
Wie es funktioniert
Ein Teil kommt aus offenen Datenportalen, vor allem dem Open Data Hub Südtirol, der in Echtzeit veröffentlicht, aber keine Historie behält: die Reihe Tag für Tag führen wir. Einen anderen Teil prüfen wir von Hand an offiziellen Quellen, und wo eine Regel nicht zitierfähig veröffentlicht ist, fragen wir telefonisch bei der Stelle nach, die sie anwendet.
Jede Art von Angabe hat ihre eigene Gültigkeit, weil sich jede in ihrem Takt ändert: ein Straßenzustand gilt einen Tag, eine Liftsaison dreißig, eine Baderegel sechs Monate. Danach muss neu geprüft werden, und bis dahin bleibt die Angabe als alt gekennzeichnet.
Prüfungen, die wir selbst machen, zeichnet die Redaktion. Trägt eine Angabe den Namen einer Person, steht diese Person mit einer nachprüfbaren Biografie dahinter.
Der Datensatz, zum Weiterverwenden
Alle aktuellen Daten sind offen veröffentlicht, mit Quelle und Prüfdatum neben jedem Eintrag. Jede und jeder darf sie weiterverwenden, solange wir genannt werden: es gilt eine Creative-Commons-Namensnennung 4.0.
Jede Angabe trägt das Datum unserer Prüfung und die Quelle, aus der sie stammt. Läuft sie ab, bleibt sie als letzter bekannter Stand sichtbar, statt als aktuell ausgegeben zu werden.