Wie man diese Zahlen liest

Jede Zeile ist eine Messstation des Landes Südtirol. Der Wert ist die Schneehöhe am Boden dort, wo die Station steht, nicht auf der Piste und nicht am Gipfel: Am selben Tag liegen auf 2.300 Metern fast immer mehr Zentimeter als auf 1.700.

Die Spalte „in sieben Tagen“ zeigt, wie sich der Wert gegenüber der Vorwoche verändert hat. Eine negative Zahl heißt nicht, dass man nicht Ski fahren kann: Der Schnee hat sich gesetzt oder ist an dieser Stelle geschmolzen.

Wir zeigen nur Stationen in den Tälern, über die wir schreiben: Das Landesmessnetz reicht auch ins Vinschgau und ins Ultental, die keine Dolomiten sind. Misst eine Station nicht, fehlt die Zeile: Eine Lücke ist uns lieber als eine erfundene Null.

Was diese Zahlen nicht sagen

Die Stationen sind die Südtiroler: Für das Fassatal, das Fleimstal, San Martino, Cortina und die Belluneser Täler gibt es in dieser Reihe keine Messungen. Daraus einen Mittelwert zu bilden und ihn „Schnee in den Dolomiten“ zu nennen, wäre unredlich.

Das ist nicht der Pistenzustand. Die Skigebiete beschneien und präparieren: Eine Piste kann bestens sein, während ringsum wenig Naturschnee liegt, und umgekehrt. Die Öffnungstermine der Bahnen stehen im eigenen Ratgeber.

Das ist kein Lawinenlagebericht. Dafür gibt es den offiziellen Dienst des Landes, und den liest man, bevor man die Piste verlässt.

Die Quellen

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