Die Fanes-Wasserfälle sind die Belohnung für alle, die von der weniger begangenen Seite zur Hochebene aufsteigen, dort, wo der Fanesbach im Lauf der Jahrhunderte eine enge, schattige Schlucht gegraben hat. Das Wasser stürzt in mehreren Stufen herab, laut und in Sprühnebel gehüllt, durch einen kühlen und feuchten Wald, der auch im Sommer grün bleibt. Das Schauspiel wechselt stark mit den Jahreszeiten: In der Schneeschmelze und nach Regenfällen schwillt die Wassermenge an und die Fälle werden donnernd, während der Bach im August ruhiger wird, der Ort aber seinen ganzen Reiz behält.
Der Weg zu den Wasserfällen führt durch den Wald, quert den Bach über Brücken und Stege und berührt mehrere Aussichtspunkte über den Fällen und den Dolomitenwänden, die das Tal abschließen. Es ist eine gut markierte Route mittlerer Schwierigkeit, oft als erste Etappe von Touren in den Naturpark Fanes-Sennes-Prags gewählt. Gerade wegen der Nähe zum Wasser können Abschnitte des Weges nass und rutschig bleiben: Schuhe mit gutem Profil und Vorsicht an den ausgesetzten Stellen sind ratsam.
Häufige Fragen
Wann sind die Fanes-Wasserfälle am eindrucksvollsten?
Während der Schneeschmelze im Frühling und nach Gewittern, wenn der Fanesbach viel Wasser führt und die Fälle am gewaltigsten werden. Im Hochsommer nimmt die Wassermenge ab, aber die Schlucht bleibt kühl und stimmungsvoll.
Ist der Weg zu den Fällen anstrengend?
Es ist ein Waldweg mittlerer Schwierigkeit, gut markiert und mit Brücken und Stegen ausgestattet. Gute Wanderschuhe sind nötig, denn Abschnitte in Wassernähe können nass und rutschig sein.