Le dla Creda ist einer dieser Seen, die es nie auf die Postkarten schaffen, aber denen, die tatsächlich hinaufwandern, im Gedächtnis bleiben. Er liegt im Naturpark Fanes-Sennes-Prags oberhalb von St. Vigil in Enneberg, in einem Winkel, der recht leicht zu erreichen ist. Du kannst den Bus bis Pederü nehmen und den Rest zu Fuß gehen, über einen kurzen, aber echten Anstieg. Das Wasser wechselt mit dem Licht seine Farbe. Der Wasserfall von Ciastlins stürzt in der Nähe herab, und rundum breiten sich die Wiesen von Tamersc aus. Im Frühsommer füllen sich die Almen mit Enzian, Arnika und Feuerlilien, eine Farbenpracht, die kaum jemand zwischen den Felsen erwartet.
Das ist die sanfte, ländliche Seite dieses Teils der Dolomiten: Almen, weidende Herden, Ruhe. Es ist das Gegenteil der senkrechten Wände, die den Horizont abschließen. Auf den Wiesen hörst du oft Murmeltiere pfeifen, wenn du näher kommst, entdeckst höher oben Gämsen und siehst die Alpenvögel, die Vogelbeobachter hierher locken. Die besten Monate reichen von Mai bis Oktober. Es bleibt ein geschützter, empfindlicher Ort, halte dich also an die markierten Wege und lass den Tieren Raum.
Häufige Fragen
Welche Tiere kannst du auf den Almen des Parks antreffen?
Auf den Wiesen des Naturparks Fanes-Sennes-Prags rund um Le dla Creda siehst du häufig Murmeltiere, Gämsen an den höheren Hängen und zahlreiche Alpenvögel, weshalb Vogelbeobachter hierherkommen.
Wie erreichst du Le dla Creda?
Von St. Vigil in Enneberg steigst du Richtung Naturpark auf. Du kannst auch den Bus bis Pederü nehmen, wo ein markierter Weg beginnt. Die Wanderung ist recht kurz, steigt aber etwas an, und sie funktioniert am besten zwischen Mai und Oktober.