Das Val Venegia ist die Art Tal, die allen gefällt: eine helle, sanfte Gletschermulde im Naturpark Paneveggio Pale di San Martino, zwischen dem Cimon della Pala und dem Mulaz. Hier entspringt der Travignolo-Bach, der vom Gletscher der Pale herabkommt und durch blühende Wiesen und Weiden schneidet, während sich dahinter die hellen Bergwände erheben. Dieser Kontrast, das weiche Gras des Talbodens und der helle Fels, der darüber aufragt, macht den ganzen Reiz des Ortes aus, und bei Sonnenuntergang wird er zum Zauber, wenn die Sonne die Pale mit dem Enrosadira entflammt. Eine Kuriosität: Der Name Venegia kommt von Venezia, denn einst wurden die in den umliegenden Wäldern geschlagenen Stämme hinunter zu den Werften der Serenissima geflößt.
Du folgst dem Tal auf einem leichten Weg, der für Familien und für alle taugt, die einen entspannten Spaziergang durch offenes Land wollen. Unterwegs kommst du an den Almen vorbei, die einen Halt für Bergkäse und einen Vorgeschmack auf das alpine Hirtenleben wert sind. Wenn du Beine und Lust hast, ist das Val Venegia auch der Aufstieg zur Hochfläche der Pale und zur Baita Segantini. Es ist ein Ort, der sich mit den Jahreszeiten wandelt, Blumenwiesen im Sommer, warme Farben im Herbst, doch er bleibt immer einer der ruhigsten Winkel der Dolomiten.
Häufige Fragen
Ist das Val Venegia für Familien geeignet?
Ja, es ist eine der empfehlenswertesten Touren. Der Hauptweg durch das Tal ist leicht und sanft, mit Almen am Weg für einen Halt. Perfekt für einen Spaziergang mit Kindern.
Wo startet man, um das Val Venegia zu besuchen?
Die üblichen Zugänge sind das Gebiet um den Rollepass und Bellamonte, aber du kannst auch vom Vallespass auf der Veneto-Seite kommen. Von dort führt ein Weg durch das Tal zum Quellgebiet des Travignolo und zu den Almen.